Holger Bormann - Familie

Stärkung der Familien in der Region

  • Förderung ländlicher Wohnprojekte
  • Subventionierung von älteren Gebäudestrukturen und Höfen
  • Attraktivität steigern und Perspektiven aufzeigen

Einleitend dazu ist anzumerken, dass ich in Halchter eine unbeschwerte Kindheit auf dem Dorf verleben durfte. Ja, ich bin ein Dorfkind und habe mit meinen Freunden viel in der Natur und in den Wäldern unserer schönen Region erleben dürfen. Der ländliche Raum braucht auch in Zukunft eine Infrastruktur, welche starke Rahmenbedingungen schafft und in welcher wir wir gut und gerne leben können.

Ein Anliegen ist mir der Erhalt und die bauliche Förderung älterer Höfe, Häuser, Wohnungen und Liegenschaften durch subventionierte Sanierungen. Warum sollten direkt Neubaugebiete ausgewiesen werden, wenn es noch aktiven Wohnbestand gibt, der bezogen werden kann. Wir benötigen daher Flächennutzungspläne, die in die Zeit passen und müssen vor Ort entscheiden, welche Lösung die Beste ist. In der Familienpolitik setze ich auf Respekt statt Bevormundung, unsere Familien in Wolfenbüttel, Cremlingen und Sickte sollen selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten.

Ich möchte mich für die Weiterentwicklung und die flächendeckende Neugründung von Begegnungsstätten (Mehrgenerationenhäuser, Familien- und Mütterzentren) einsetzen. Ohne Kinder und deren Eltern ist kein Staat, keine Gesellschaft lebensfähig. Väter haben eine ebenso wichtige Rolle im Leben einer Familie wie Mütter. Mit der Einführung des „Vaterschaftsschutz“ kommen wir den Bedürfnissen junger Familien nach, sich gemeinsam nach der Entbindung voll auf den Nachwuchs konzentrieren zu können. Ich persönlich würde dies rückblickend bei meinen drei Kindern auch tun.

Förderung von Schule und Weiterbildung

  • Bewerbung und Unterstützung kleinerer Schulen und Klassengemeinschaften
  • Stärkerer Fokus auf Zusammenhalt
  • Bessere Lernqualität ermöglichen
  • Handwerkliche Berufe sollen vergleichbar attraktiv ggü. akademischen Werdegängen werden
  • Praktikumsgutscheine um breit und vielseitig aufgestellt zu sein

Früh haben mich meine Mitschüler zum Klassensprecher und Schulsprecher gewählt, somit habe ich schon bereits in der Grundschule, mich gern für meine Schulfreunde eingesetzt. Die Schulpolitik ist das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft, hier darf es keine ideologischen Debatten geben. Wir brauchen mehr Qualität im Klassenraum durch kleinere Klassen für alle Schulformen, damit die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler stärkere Berücksichtigung finden und eine qualitativere Förderung möglich wird.

Ich spreche mich für Dorfschulen und kleinere Schulen aus, da dort der gemeinschaftliche Zusammenhalt besonders stark vorzufinden ist. „Kurze Wege für kurze Beine“, muss dabei unser aller Anspruch sein. In meiner Ausbildung zum Automobilkaufmann durfte ich das duale Ausbildungssystem selbst durchlaufen.

Ich möchte mich auch insbesondere dafür einsetzen, dass handwerkliche Ausbildungsberufe dieselbe Förderung und dasselbe Ansehen erhalten, wie Ausbildungen im akademischen Bereich. Für die Berufsorientierung unserer jungen Generation brauchen wir mehr Praxis, d. h. die Attraktivität von Praktika in handwerklichen Berufen, durch Modelle wie z.B. Praktikumsgutscheine ausbauen. Ich stehe für eine engere Verzahnung von Verbänden, Schulen, Berufsbildenden Schulen, den Unternehmen und der Berufsberatung. „Da müssen wir alle gemeinsam die PS auf die Straße bekommen“.

Die Ausbildung ist der Schlüssel zu den Fachkräften, wir bilden schon immer aus und haben dadurch auch die junge Generation in Verantwortung gebracht, darauf kommt es an. Hier möchte ich meine Erfahrung für die Region einbringen.

Ich möchte mich auch insbesondere dafür einsetzen, dass handwerkliche Ausbildungsberufe dieselbe Förderung und dasselbe Ansehen erhalten, wie Ausbildungen im akademischen Bereich. Für die Berufsorientierung unserer jungen Generation brauchen wir mehr Praxis, d. h. die Attraktivität von Praktika in handwerklichen Berufen, durch Modelle wie z.B. Praktikumsgutscheine ausbauen. Ich stehe für eine engere Verzahnung von Verbänden, Schulen, Berufsbildenden Schulen, den Unternehmen und der Berufsberatung. „Da müssen wir alle gemeinsam die PS auf die Straße bekommen“. Die Ausbildung ist der Schlüssel zu den Fachkräften, wir bilden schon immer aus und haben dadurch auch die junge Generation in Verantwortung gebracht, darauf kommt es an. Hier möchte ich meine Erfahrung für die Region einbringen.

Holger Bormann - Existenzgründung

Attraktivität für Existenzgründungen steigern

  • Abbau bürokratischer Hürden
  • Jeder soll unternehmerisch tätig werden (Unabhängig von Geschlecht und sozialen Gegebenheiten)
  • Gelebter Förderstaat (Aktives Unterstützen junger Ideengeberinnen- und Geber)
  • Neue Wege gehen (Unkonventionell, frisch, neue Politik)

Ich möchte mich dafür stark machen, dass wir in Wolfenbüttel, Cremlingen und Sickte, die Möglichkeiten – bspw. Durch Subventionsprogramme – bieten, mehr Existenzgründern die Chance zu geben, selbstständig aktiv werden zu können. Dabei sollen insbesondere Faktoren wie Alter und Geschlecht keine Rolle spielen, jedem sollen die gleichen Perspektiven und Möglichkeiten eingeräumt werden.

Am Anfang steht eine Idee und diese möchten wir individuell fördern und unterstützen. Konkret brauchen wir schnellere, papierlose Prozesse und bessere Bedingungen. Wir benötigen Banken, welche auch bereit sind, mit dem Land gemeinsam auf neues unkonventionelles Denken und neue Möglichkeiten zu setzen und wir müssen die Bedenkenträger motivieren und zu Fürsprechern machen!

Innere Sicherheit gewährleisten und schützen

  • Attraktivität fördern (Polizei- und Justizberuf)
  • Einräumung von mehr Befugnissen
  • Etat erhöhen (NDS soll wieder ernst genommen werden)

In den vergangenen Jahren haben wir an mancher Stelle das Gefühl bekommen, dass der Staat und die Polizei nicht mehr vollends Herr der Lage sind. Das liegt zum einen an der dünnen Personaldecke der Polizei und zum anderen an der Zunahme von kleineren bis mittelschweren Delikten, welche auch in Wolfenbüttel, Cremlingen und Sickte zu verzeichnen waren. Dieser Zustand soll sich in keinem Fall manifestieren, ich möchte hier aktiv gegensteuern.

Ich fordere daher auch einen stärkeren Fokus auf die Arbeitsbedingungen der Polizei und Justiz – diese sollten attraktiver gestaltet werden, um unseren Schutz hochzuhalten und die Motivation der Bediensteten aufrecht zu erhalten. Es bedarf demnach dringender und gründlicher Investitionen des Landes in zahlreiche Liegenschaften der Polizei in unserer Region, um diese modernen Arbeitsbedingungen endlich zu ermöglichen.

Aktive Vorsorge des Katastrophenschutzes

  • Erarbeitung von Notfallplänen
  • Klare Definition von Zuständigkeiten (Feuerwehr, THW)
  • Bereitstellung entsprechender Mittel (Güter, Fahrzeuge)
  • Rechtzeitige Konsultation von Experten (Lagesondierung, Krisenbesprechung)
  • Plan zur Evakuierung

Das Hochwasser und die schlimme Katastrophe im Ahrtal letztes Jahr hat uns alle und mich zuletzt nicht kalt gelassen. Bei solch mächtigen Naturereignissen merkt man schnell, dass wir der geballten Kraft der Natur wenig entgegen zu setzen haben.

Ein Punkt muss hier jedoch angesprochen werden: Es kann nicht sein, dass man derartig unvorbereitet in solch ein Szenario gegangen ist. Wir müssen als Verantwortliche politische Kräfte des Landes und der Regionen alles dafür tun, um die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und zu ermöglichen. Dementsprechend ist es unumgänglich, in die Krisenvorsorge und den Katastrophenschutz zu investieren und stabile Rahmenbedingungen zu schaffen (Finanzielle Förderung des THW und der Feuerwehr).

Wir brauchen Frühwarnsysteme, moderne Technologien und Fachexpertise, damit uns dieses hier in der Oker-Region nicht widerfährt. Wir selbst kennen die Situation von Hochwasser vor Ort bereits bestens, und auch uns kann dies mit schlechter Vorbereitung drohen. Es gilt demnach: Sicherheit ausbauen, Katastrophenschutz fördern – für ein sicheres Miteinander.