Mitten im Leben

Meine Frau Amely und ich sind stolze Eltern von drei Töchtern. Und wie viele Eltern bewegt uns natürlich die Frage, in welcher Welt unsere Kinder aufwachsen und wie wir ihnen mehr Chancen als Lasten hinterlassen können. Wenn wir Themen wie die Digitalisierung und den Klimawandel unbeantwortet lassen, hinterlassen wir unseren Kindern enorme Lasten. Ich will aber, dass wir unseren Kindern ein Chancenland übergeben.

Gerade mit der Wirtschaftsstruktur unserer Region stellen uns die notwendigen Veränderungen hierhin vor besondere Herausforderungen. Aber wir haben auch alle Mittel, um daraus wirklich große Chancen zu machen. Der Markenkern der CDU darf dabei nicht eine möglichst lange Verzögerung von notwendigem Wandel sein.

Aber die CDU muss sehr wohl für Verlässlichkeit stehen, auch morgen noch ein gutes Leben in unserer Region zu führen.

Ich bin überzeugt, dass Veränderungen nur gelingen, wenn sie aus der Mitte unserer Gesellschaft getrieben und getragen werden. Wer meint, Politik allein könnte als anonymer Dienstleister und Problemlöser in Berlin die Dinge regeln, wird enttäuscht. Politik muss vor allem wieder Menschen vor Ort zusammenführen, um gemeinsam anzupacken.Welche Kraft in so einer Gemeinschaft stecken kann, durfte ich in den letzten Jahren erleben als wir die Mittelstandsvereinigung der CDU in Wolfenbüttel zu einem der größten Verbände in Norddeutschland heranwachsen lassen konnten.

Aber ich habe als Mittelständler auch erlebt, welche Rückschläge und steinige Wege man überwinden muss. Schon mit 26 Jahren war ich wegen der elterlichen Insolvenz mit einer großen Verpflichtung konfrontiert. Gemeinsam mit meinem Bruder und unseren Mitarbeitern musste ich den Betrieb (www.autohaus-bormann.de) neu strukturieren. Aus dieser Verantwortung habe ich früh gelernt, wie wichtig treue Mitarbeiter, Familie und gute Freunde sind, welche Probleme und Hürden als Unternehmer den Weg erschweren. Ich bin stolz, 27 Arbeitsplätze und eine gesicherte Zukunft für unsere Mitarbeiter und unsere Familien geschaffen zu haben.

Doch ich weiß auch, einiges wäre uns leichter gefallen, wenn  manche Vorschrift, Auflage und Gesetz vor Inkraftreten einen Praxis-Check hätte bestehen müssen. Der Wandel der kommenden Jahre wird Unternehmen und Beschäftigten vieles abverlangen.

Politik darf diese Anstrengungen nicht länger erschweren, sondern sollte für die Anpacker unserer Gesellschaft endlich wieder Anreize setzen.

Meine Heimatregion, die Stadt Salzgitter, Landkreis Wolfenbüttel und im Landkreis Goslar die Gemeinden Langelsheim, Liebenburg und Seesen sowie die Samtgemeinde Lutter am Barenberge, brauchen dafür eine gewissenhafte Vertretung im Deutschen Bundestag.

Weil mir meine Heimat am Herzen liegt und ich Veränderungen anstrebe, möchte ich unsere Stimme in Berlin sein und gleichermaßen in der Region zuhören und zusammenführen, damit sich wirklich etwas bewegt.

Holger Bormann

  • geboren am 15. April 1981 in Wolfenbüttel, evangelisch
  • seit 2008 verheiratet, drei Töchter
  • Ausbildung zum Automobilkaufmann
  • seit Mai 2008 geschäftsführender Gesellschafter der Autohaus Gebrüder Bormann GmbH und Unternehmer in 4. Generation
  • ab 1995 aktives Mitglied von Schüler Union und Junger Union, u. a. Stv. Kreisvorsitzender
  • seit 1997 aktives CDU-Mitglied, u. a. Mitglied des Kreisvorstands
  • seit 2002 Mitglied im Kreisvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT)
  • seit 2006 Ratsherr der Stadt Wolfenbüttel
  • seit 2009 MIT-Kreisvorsitzender
  • seit 2019 Stellvertretender Landesvorsitzender der MIT Niedersachsen
  • seit 2021 Landesvorsitzender der MIT Niedersachsen